Der Junge ohne Drache - mein story.one Buch
HalliHallo, jetzt ist schon wieder einige Zeit vergangen, seit ich mich das letzte Mal hier gemeldet habe. Leider ging es mir gesundheitlich nicht so gut (Leukämie), aber jetzt ist alles wieder in Ordnung.
Und ich habe die Zeit genutzt. Ich habe mein erstes Buch bei dem ich nicht nur den Text, sondern auch die Illustrationen und das Cover selbst gemacht habe veröffentlicht - Der Junge ohne Drache.
Während meiner Krankenhausaufenthalte bin ich über Story.One gestolpert. Das ist eine Art Selfpublishing-Verlag, aber anders. Das Format, die Schriftart und die Kapitelanzahl sind vorgegeben, ebenso wie der Preis. Ein Kapitel besteht immer aus drei Seiten Text und einer Seite, auf der ein Bild, eine Zeichnung oder ein Zitat ist. Man muss sich auf der Story.One Homepage registrieren und seine Storys (die einzelnen Kapitel) hochladen und dann kann man sie zu einem Buch zusammenfassen. Auch das Cover kann man noch selbst gestalten, man kann aber auch schon fertige Bilder von Story.One verwenden. Ich habe mein eigenes Cover hochgeladen und eine Änderung am Aussehen der Vignette (das weiße Feld in dem der Buchtitel steht) vorgenommen und für die Veröffentlichung 35€ gezahlt. Das Buch ist dann automatisch im Thalia-Online Shop (Hier gehts zum Thalia Online Shop) und ab dem elften verkauften Exemplar bekommt man 10% Autorenhonorar.
Aber
jetzt zur Geschichte:
Sie
spielt in einer Welt die Agiemerde heißt und unserer Welt sehr ähnlich ist, mit
dem einzigen Unterschied, dass auch viele verschiedene magische Wesen dort
leben. Aber am besten ist, ich lasse euch einfach das erste Kapitel lesen, da
habe ich es etwas genauer erklärt:
Eine
Welt, fast wie die unsre und doch ganz anders. Wo soll ich anfangen? Also, es
leben ganz normale Menschen dort, in ganz normalen Häusern mit Strom und
Internet und allem was dazu gehört und was man auch von unserer Welt kennt.
Gut, fast alles. Ein paar Sachen gibt es in Agiemerde nicht. Ganz einfach weil
man sie dort nicht braucht, zum Beispiel Autos und Lastwagen.
Was?! , werdet ihr
euch jetzt denken, Aber man braucht doch
Autos, sonst muss man doch überall zu Fuß hingehen! Nein, muss man nicht.
Nicht wenn jeder Mensch seinen eigenen Drachen hat mit dem man einfach überall
hin fliegen kann (aber dazu später mehr). Und Drachen sind nicht die einzigen
Lebewesen die es in Agiemerde gibt und bei uns nicht. Da gibt es auch noch Elfen,
Zwerge, Riesen, Feen, Einhörner und was weiß ich noch alles. Manche dieser
Völker bleiben lieber unter sich und leben in weit abgelegenen Orten oder
verstecken sich vor den anderen. Aber die meisten leben einfach ganz normal
neben und miteinander. Und wie in jeder guten Gesellschaft bringt jeder seine
Fähigkeiten ein. So sind Riesen, weil sie ja so groß und kräftig sind, oft als
Lastenträger unterwegs und bringen Waren von einem Ort zum anderen, so wie das
bei uns die Lastwägen machen. Elfen sind echte Naturexperten und arbeiten
deshalb oft als Gärtner oder in der Landwirtschaft. Außerdem können sie
Naturmagie wirken, was da ja auch von großem Vorteil ist, obwohl eine Elfe
sicher sagen würde, dass es keine Zauberei ist, wenn man weiß was man tut. Und
die Zwerge? Die sind ganz hervorragende Baumeister und können auch mit Metall
sehr gut umgehen. Feen brauchen nichts zu arbeiten, weil sie sich nur von
Sonnenlicht und Wasser ernähren, aber sie sind oft in Gärten zu finden und
verschönern mit ihrer Magie die Blumen dort. Die anderen Wesen sind eher scheu,
meiden Siedlungen und bleiben unter sich. Aber auch sie sind den anderen
Völkern nicht feindlich gesinnt, sie respektieren die Lebensweise der anderen
und werden ebenso respektiert.
Warum
ihr noch nie von dieser Welt gehört habt? Vermutlich, weil ihr noch niemanden
kennt, der dort lebt. Aber ich kenne einen Elf namens Serratio und der hat mir
von dieser Welt und den Lebewesen, die dort leben, erzählt und auch Zeichnungen
gemacht, die ich euch zeigen darf.
Jetzt
fragt ihr euch sicher, woher ich Serratio kenne und wie wir Kontakt halten.
Dazu kann ich nur so viel sagen: Unsere Verbindung ist sehr magisch und ebenso
geheim. Aber er hat mir erlaubt, euch von dieser Welt zu erzählen, um euch zu
zeigen, dass man trotz aller Unterschiede friedlich neben- und miteinander
leben kann.
Wie
im Text schon erwähnt, hat in Agiemerde jeder Mensch seinen eigenen Drachen,
und zwar legt die Drachin einer Frau, wenn sie ein Baby bekommt, auch ein Ei. Und
aus diesem Ei schlüpft, wenn das Kind fünf Jahre alt wird, ein Drache und das
Kind und der Drache bleiben ihr Leben lang zusammen.
Nur
Paul hat keinen Drachen, Paul ist ein Findelkind und als er gefunden wurde, war
kein Drachenei bei ihm. Als die Drachin seiner besten Freundin an seinem
zehnten Geburtstag zufällig einen Brief von seinen leiblichen Eltern findet,
erfährt er dass er eigentlich doch ein Ei hatte und Paul macht sich gemeinsam
mit seinen Adoptiveltern auf die Suche nach seinem Drachen.
Zu
dieser Geschichte hat mich eigentlich hauptsächlich eine Freundin von mir
inspiriert. Nachdem wir uns den zweiten Avatar – Film angesehen hatten hat sie
gemeint, dass sie es sehr schade findet dass der Film so brutal ist, weil sie
Pandora (die Welt in der der Film spielt) so gerne ihren Kindern zeigen würde,
weil es so schön ist. So bin ich auf die Idee gekommen, eine fantastische Welt
zu erschaffen in der mal nicht gerade irgendein Krieg herrscht, wie in den
meisten Fantasy-Geschichten. Sondern wo einfach alle ganz normal miteinander
leben. Außerdem hat sie mir erzählt, dass ihr Sohn bei vielen Kinderfilmen
immer Angst bekommt, weil die Kinder dort immer irgendwie von ihren Eltern
getrennt werden und dann alleine Abenteuer bewältigen müssen. Deswegen ist Paul
mit seinen Adoptiveltern unterwegs.
Ich
hoffe ich habe euch ein bisschen neugierig auf mein Buch machen können und
würde mich freuen, wenn ihr es lest.
Alles
Liebe
Janna
Mohlét

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